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February 20, 2018 | 8:00 pm
Vöslauer HC
score
27
20
UHC Erste Bank Hollabrunn

Klassischer Selbstfaller beschert klare Derbyniederlage in Vöslau!

Spielbericht

 UHC gewinnt Weinviertelderby!

 

 

 

HANDBALLBUNDESLIGA / In einem wahren Offensivspektakel setzen sich Graninger & Co. gegen Korneuburg mit 40:37 durch und behaupten die Tabellenführung!

 

Nach dem Cuperfolg gegen Graz am Dienstag traf man samstags erneut in heimischer Arena in Bundesligarunde acht auf Aufsteiger Korneuburg. Der Neobundesligist hatte sich bis dato sehr gut verkauft und hatte in zwei Vorbereitungsspielen einen fast ebenbürtigen Gegner abgegeben.

 

Das Derby begann zunächst "programmgemäß" mit einer 3:1-Führung für den UHC. Leider vergaß man in weiterer Folge, dass zum Spiel auch Deckungsarbeit gehört und öffnete dem Gegner Tür und Tor. Obwohl die Angriffsmaschinerie weiter ziemlich gut lief, erfing man sich in der Deckung rein gar nicht. Die engagierten Gäste egalisierten den Rückstand und konnten bis zum Pausentee sogar mit 20:18 in Front gehen.

 

In Hälfte zwei dauerte es zunächst einmal zehn Minuten um den Rückstand zu egalisieren (25:25). Mit einem Doppelschlag durch Markovic und Weitschacher ging man kurz darauf mit 27:25 in Front und bog nun endlich Richtung Siegerstraße ein. Obwohl man im Abwehrverband weiterhin nicht wirklich glänzen konnte, gelang es zumindest dieses Manko durch eine starke Offensivleistung mehr als auszugleichen.

 

Die Gäste kämpften zwar aufopfernd bis zum Schluss, hatten aber in den Schlussminuten keine reelle Ausgleichschance mehr. Auch eine vorgenommene Manndeckung konnte die Offensivkraft des UHC nicht wirklich stoppen. Die freigewordenen Räume nutzten vor allem Shooter Kristof Gal und Kreisläufer Goran Vuksa zu den entscheidenden Treffern. Schlussendlich endete ein Offensivspektakel mit einem 40:37-Derbyerfolg, womit die Tabellenführung gegen Verfolger Leoben verteidigt werden konnte.

 

Fazit der Partie: Mit einer Durchschnittsleistung lässt es sich in der Bundesliga gegen keinen Gegner einfach gewinnen. Dass musste man in diesem intensiven Derby durchaus zu Kenntnis nehmen. Ob nun nach der kräfteraubenden Cuppartie etwaige Verschleißerscheinungen bei dem einen oder anderen Spieler die Ursache für die pomadige Defensivleistung waren, wird zu klären sein. Beeindruckend war neben der tollen Zuschauerkulisse aber vor allem die Angriffspower, mit der man beinahe mühelos durch die Korneuburger Abwehrreihen marschierte. 

 

Aufgrund von Nationalteamaktivitäten findet diese Woche keine Runde statt. Die Hinrunde des Grunddurchgangs wird aber mit einem weiteren Heimspiel - am 31.10, um 19.30 Uhr - gegen Schlusslicht Tirol abgeschlossen. Bis dahin hat man also genug Zeit, um im Defensivbereich die Schwächen auszumerzen.....