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May 13, 2018 | 6:00 pm
UHC Erste Bank Hollabrunn
score
27
28
Vöslauer HC
Spielbericht

Völlig unnötige Niederlage in Wien!

Der UHC verliert nach einer schwachen Vorstellung gegen die Fivers mit 28:34!

 
Nach der starken Auftaktleistung gegen Köflach wollten Graninger & Co. in der zweiten Runde in Wien nachlegen. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden würde, war nach dem Auswärtssieg der jungen Wiener in St. Pölten in der ersten Runde klar.
 
Obwohl Spielmacher Anze Kljajic mit dem 1:0 die erste Führung besorgte, wusste man zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass das die einzige Führung bleiben sollte. Die Wiener spielten gewohnt frisch darauf los und fanden immer wieder Lücken in der UHC-Abwehr und übernahmen nach wenigen Minuten postwendend die Führung. Anders als im ersten Spiel funktionierte die Absprache in der Deckung nicht wirklich, bzw. wurde viel zu langsam verschoben. Hinzu kam, dass die Fehlwürfe und technischen Fehler in der Offensive immer mehr zunahmen und die Wiener zu leichten Gegenstoßtreffern kamen (3:7 nach 14. Minuten).
 
In weiterer Folge änderte sich nicht wesentlich was am Spielablauf. Der UHC bemüht, aber viel zu fehlerhaft im Angriffsspiel kassiert Gegenstoßtreffer en masse und liegt in Minute 26 schon 7:13 in Rückstand. Bis zum Pausenpfiff gelang es zumindest auf 11:15 zu verkürzen.
 
Nach Wiederanpfiff die beste Phase im UHC-Spiel. Endlich gelingt es gut zu kombinieren und binnen weniger Minuten auf Tuchfühlung heranzukommen (17:19 - 37. Min.). Eine Zeitstrafe gegen Gal und erneute Abspielfehler ohne Bedrängnis bringen wieder Gegenstoßtreffer und bis zur 52. Minute einen 23:28-Rückstand. In einer hektischen Schlussphase kommt man nochmals auf 28:30 heran, kassiert aber neuerlich eine Zeitstrafe und daraus resultierend weitere Kontertore, was letztendlich eine 28:34-Niederlage bedeutet.  
 
Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass die gesamte Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche nicht wiederzuerkennen war. Fehlende Aggressivität im Deckungsverband, gepaart mit haarsträubenden Abspielfehlern in der Offensive führen zu dieser mehr als unnötigen Niederlage. Die komplette Rückraumreihe agierte viel zu hektisch und zerfahren. Kreisläufer Vuksa wurde von den Wienern gut neutralisiert, beide Torhüter von ihren Vorderleuten oft im Stich gelassen und die Flügeleffizienz ließ leider auch zu wünschen übrig. Am Ende war bei jedem Spieler viel Luft nach oben.
 
Jetzt heißt es rasch den Mund abputzen, Klartext reden und sich auf den kommenden Gegner Trofaiach vorbereiten, damit man samstags in der Weinviertelarena wieder sein wahres Gesicht zeigen kann.....