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May 13, 2018 | 6:00 pm
UHC Erste Bank Hollabrunn
score
27
28
Vöslauer HC
Spielbericht

Klassischer Selbstfaller beschert klare Derbyniederlage in Vöslau!

Zugegeben, die Voraussetzungen für das Derby in Vöslau waren alles andere als ideal. Aber dass man nach dem starken Auftritt in Leoben den Schwung in die zweite Runde überhaupt nicht mitnehmen konnte, kam doch etwas überraschend. Aber der Reihe nach: beginnend mit dem krankheitsbedingten Ausfall von Shooter Kristof Gal, der merkbar abging, sowie den durch die Teilnahme von Tobias Auss und Andreas Dräger an der Schulweltmeisterschaft in Katar festgesetzten Wochentermin, waren alles andere als gute Vorzeichen für ein erfolgreiches Gestalten des Derbys. 

Konnte man in den Anfangsminuten die Partie noch offen halten, so verlor man mit Fortdauer jedoch immer mehr den Faden in diesem Spiel. Im Angriff verzettelte man sich viel zu oft in Einzelaktionen bzw. scheiterte man wiederholt mit überhasteten Würfen an Torhüter Dubovecak. Abspielfehler ermöglichten den Hausherren zunehmends leichte Gegenstoßtore. Die Abwehr fand de facto auch nicht wirklich statt. Viel zu statisch und zu langsam gegen die Vöslauer Youngsters kassierte man etliche Treffer, die durchaus vermeidbar gewesen wären. Der 10:16-Pausenrückstand sprach dahingehend Bände…..

Hoffte man im zweiten Abschnitt doch noch in die Spur zu finden, wurde man jedoch rasch von diesem Gedanken enttäuscht. Erneut fiel man in die alten Muster zurück und fand sich Mitte der zweiten Hälfte mit einem 12:24-Rückstand wieder. Trotz aller personeller Korrekturen gelang bis zum Spielende gerade einmal eine Ergebniskorrektur, mehr aber nicht. Die 20:27-Niederlage ging in dieser Höhe auch in Ordnung, musste man jedoch auf die eigene Kappe nehmen.  

Unterm Strich muss man sagen, dass die Hausherren an diesem Abend auf allen Positionen um mindestens eine Klasse besser waren und mehr als verdient gewannen. Egal ob von den Außenpositionen, oder vom komplett abgemeldeten Kreis, bzw. Rückraum – es gab nicht viel Positives zu sehen. Auch beide Torhüter erwischten einen rabenschwarzen Tag. Positiv zu erwähnen sind wenigstens die starke Vorstellung von Youngster Toby Auss, bzw. der erste Bundesligatreffer des erst 16jährigen Stephan Hengl, der eine Talentprobe auf der rechten Außenbahn abgab.  

Nun gut, es gilt die Niederlage aufzuarbeiten und sich auf das erste Heimspiel im Play-Off am Samstag, 3. März, 18.30 Uhr gegen die Fivers vorzubereiten. Bis dahin gilt es an den richtigen Schrauben zu drehen, um wieder in die Spur zu kommen……….