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Spielbericht

Pflichtaufgabe in Wien erfüllt!

Der UHC müht sich gegen die Fivers zu einem 33:29-Erfolg und erobert damit Rang zwei!
 
Die Ausgangslage für die vorletzte Runde des Meisterplay-Offs war ganz klar: Vöslau hat tags zuvor gegen Leoben verloren; somit musste man in Wien gewinnen, um an den Thermalstädtern in der Tabelle vorbeizuziehen. Nachdem man im Grunddurchgang in der Hollgasse glatt verloren hatte, war man dementsprechend gewarnt und gewillt, die Fehler nicht zu wiederholen.
 
Scheinbar gingen die Worte von Trainer Andi Czech aber ins Leere. Vom Anpfiff an schien man zwar das Spiel zu kontrollieren - der Eindruck täuschte aber. Maßgeblich verantwortlich dafür waren in erster Linie die mangelnde Wurfausbeute im Angriff und das beinahe schon peinliche Abwehrverhalten. Gerade im Deckungsverband agierten Vuksa & Co. viel zu statisch und ließen die jungen Wiener nach Belieben schalten und walten. Mit einem 12:15-Halbzeitrückstand ging es dann in die Kabinen.
 
Trainer Czech fand in der Kabine lautstarke Worte für die blamable Vorstellung in den ersten dreißig Minuten. Dies schien dann endlich auch in den Köpfen seiner Spieler angekommen zu sein. Einige Umstellungen (Biber für Burger, Hengl für Graninger und Auß bzw. Dräger für Markovic und Kljajic) brachten viel mehr Schwung ins UHC-Spiel, sowohl vorne als auch in der Deckung.
 
Dennoch dauerte es bis zur 51. Spielminute bis der UHC durch einen sehenswerten Wuzzler von Philipp Biber erstmals mit 26:25 in Führung ging. Ein Doppelschlag von Vuksa und Kljajic brachte dann das 28:25 und schon eine kleine Vorentscheidung (53. Min.). Torhüter Lukas Ruff konnte sich in der Schlussphase noch mehrmals auszeichnen und hielt mit seinen Paraden den Gegner auf Distanz schlussendlich feierte man einen wichtigen, aber glanzlosen 33:29-Erfolg, der diesmal vor allem der "Zweiergarnitur" zuzuschreiben ist. 
 
Herausragend Shooter Kristof Gal, den seine Vertragsverlängerung bzw. Teilnahme am Allstar-Game offensichtlich motiviert hatte, aber auch die beiden Youngsters Tobias Auss und Andreas Dräger, sowie Schlussmann Lukas Ruff (best Player). Besonders erfreulich fiel das erst 16jährige Nachwuchstalent Stephan Hengl auf, der in der entscheidenden Spielphase zwei wichtige Treffer markierte.
 
UHC-Manager Gerhard Gedinger zum Spiel: "Es war die befürchtete Krampfpartie. Einmal mehr war die Bereitschaft im Kopf im ersten Abschnitt nicht da. Das Donnerwetter vom Trainer hat aber offensichtlich gefruchtet. Jetzt geht es kommenden Samstag, 19 Uhr daheim darum mit einem Sieg gegen Klagenfurt den zweiten Platz zu fixieren. Ein besonderer Dank geht an die UHC-Fanatics, die die Partie zu einem Heimspiel gemacht haben."