mannschaft

Spielbericht

Pflichtaufgabe souverän erfüllt!

Mit einem klaren 35:29-Heimerfolg setzt sich der UHC gegen die jungen Fivers deutlich durch.  
 
Nach mehr als zweieinhalb Monaten traten Graninger & Co endlich wieder vor heimischen Publikum vor den Vorhang. Nach der empfindlichen Niederlage in Vöslau waren die Vorgaben für diese Begegnung ganz klar: alles andere als ein souveräner Heimsieg stand nicht zur Diskussion, um den Anschluss an die vorderen Plätze in der Tabelle nicht vorzeitig zu verlieren.
 
Schlussmann Tom Spörk glänzte mit etlichen ParadenIn einer sehr gut gefüllten Weinviertelarena legten Gal & Co. nach anfänglichem Abtasten ab der 10. Minute so richtig los und zogen von 4:4 auf 12:7 davon. Gestützt auf einen starken Schlussmann Thomas Spörk zog man einen starken Abwehrriegel auf, der für die jungen Wiener nur schwer zu knacken war. Im Angriff lief der Ball schnell durch die Reihen und man fand über beinahe jede Position die Möglichkeit zum erfolgreichen Abschluss. Perfekte Konter von Linksaußen Sebastian Burger sorgten überdies für schnelle Treffer. Mit dem Pausenstand von 21:12 hatte man bereits nach dreißig Spielminuten für die richtige Antwort nach Vöslau gesorgt.
 
Hälfte zwei bot zunächst keine Änderung im Spielverlauf. Hollabrunn kombinierte weiterhin sehr flüssig, die Gäste agierten zwar sehr bemüht, ohne aber wirklich eine Chance auf eine Wende zu haben. Mit dem Spielstand von 32:20 (50. Min.) war die Messe gelesen und Coach Andi Czech nutzte die Gelegenheit und brachte die komplette durchwegs sehr junge Bank zum Einsatz. Diese agierte zwar sehr bemüht, konnte aber keine weiteren Impulse setzen. Die technisch versierteren Wiener nutzten die Schlussphase zur Resultatsverbesserung und konnten sich mit einer 35:29-Niederlage letztendlich noch achtbar aus der Affäre ziehen.
 
Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass der UHC die Partie ganz klar dominierte, was man aber auch von dieser Mannschaft gegen die jungen Wiener erwarten durfte. Mit diesem Ergebnis hat man wieder Selbstvertrauen getankt und möchte diesen Schwung nun auch beim schweren Auswärtsspiel in Klagenfurt am kommenden Samstag mitnehmen. Will man in der Endabrechnung des Play-Offs unter den Top 2 stehen, wird wahrscheinlich auch ein Erfolg in Kärnten erforderlich sein.