Spielbericht

Bittere Niederlage zum Abschluss der Hinrunde! Spielbericht ONLINE!

 

Klassischer Selbstfaller beschert erste Heimniederlage!

Bereits im Vorfeld der Begegnung gegen Tirol hatte man im Hollabrunner Lager etwas Bauchweh. Einmal mehr musste aufgrund einer anstehenden Veranstaltung der Parkettboden in der Weinviertelarena vor dem Spiel – trotz Angebot, dieses unmittelbar nach Spielende in Eigenregie durchzuführen - abgebaut und somit auf dem alten, stumpfen Hallenboden gespielt werden. Nachdem aber keiner der fünf (!) Sportwarte verfügbar war, konnte dieses Vorhaben leider nicht umgesetzt werden. Noch dazu mussten einige UHC-Akteure an dem Werktag sehr lange arbeiten, was die Vorbereitung auf diese Partie auch nicht wirklich erleichterte. Dass der Gegner mit Hochleitner (8 Treffer!) erstmals einen Kooperationsspieler von HLA-Verein Schwaz einsetzte, war der nächste Mosaikstein für einen gebrauchten Tag………    

Vom Anpfiff weg verlief die Partie wie auf einer schiefen Ebene – allerdings zu Ungunsten von Graninger & Co. In der Abwehr kassierte man beinahe im Minutentakt einen Treffer nach dem anderen, in der Offensive wiederum schloss man viel zu schnell und unkontrolliert ab und fand sich bereits nach acht Minuten mit einem 2:6-Rückstand wieder. Bis zur 19. Minute erhöhten die Gäste, die von den zahlreichen Abstimmungsfehlern von Kljajic & Co. profitierten, auf 13:6 und steuerten einem klaren Sieg entgegen. Ein Torhüterwechsel (Lukas Ruff für den glücklosen Thomas Spörk) brachte etwas Besserung und einen 12:16-Pausenrückstand.

Nach Wiederanpfiff hoffte man in der Weinviertelarena auf eine Leistungssteigerung von Burger & Co., die aber nur bedingt eintrat. Obwohl man sich zwar redlich mühte den Abstand zu verkürzen, gelang das nur bis auf zwei Treffer – 18:20, 40. Min. Erneut vertändelte man bei Gegenstößen leichtfertig den Ball oder scheiterte am starken Schlussmann Heiss. Trotz vorhandener Chancen gelang es nicht, den Rückstand zu egalisieren bzw. die Partie zu drehen.

Schlussendlich kassierte man gegen einen ambitionierten Gegner eine völlig unnötige 24:26-Heimniederlage und gab damit die Tabellenführung an Konkurrent Leoben ab. Ärgerlich ist die Niederlage vor allem deswegen, weil man nicht an einem stärkeren Gegner, sondern letztendlich an sich selbst bzw. eigenem Unvermögen gescheitert ist. Trotz aller Widrigkeiten beendet man die Hinrunde des Grunddurchgangs punktegleich mit Absteiger Leoben und dem Wiener Überraschungsteam an der Tabellenspitze, was man vor Saisonbeginn vielleicht auch nicht unbedingt erwartet hatte.

Weiter geht’s bereits am Samstag in Köflach, wo der Viertplatzierte auf Revanche für die Hinspielniederlage sinnt……………