Spielbericht

 

Harter Kampf im NÖ-Derby bringt vierten Sieg in Folge!

 

Runde sechs bescherte das erste Heimderby der Saison gegen den Vöslauer Handballclub. Dabei kam es zum Wiedersehen mit unserem langjährigen Tormann Mario “Dubo” Dubovecak, der vor Saisonbeginn in die Thermenstadt gewechselt ist.  

 

Obwohl man vom Anpfiff weg das Heft in die Hand nahm, bzw. auch relativ rasch durch einen herrlichen Treffer von Alen Markovic in Führung ging, haperte es in der Anfangsphase wieder ein wenig an der Feinabstimmung in der Defensive. Immer wieder gelang es den Gästen Routinier Pesic freizuspielen und dieser bedankte sich mit vier Treffern in der Anfangsviertelstunde (8:6 – für den UHC).

 

Im Angriff fehlte etwas die Flüssigkeit der letzten Spiele, bzw. konnte „Dubo“ etliche Würfe von Anže Kljajič & Co. parieren. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich (9:9 – 22. Min.) legten Olli Graninger & Co. aber einen Zahn zu und sorgten mit einem 5:0-Lauf für eine komfortable 14:9-Führung, die die Gäste bis zum Pausentee auf 14:10 verkürzen konnten.

 

In Hälfte zwei war dann ziemlich lange der Wurm drin: die Gäste stabilisierten sich immer mehr im Deckungsverband bzw. hatten mit ihrem Schlussmann einen soliden Rückhalt und schafften es die Lücken im Hollabrunner Deckungsverband zu finden. Sogar in doppelter Überzahl kassierte man ein Gegentor und fand sich in Minute 52 mit dem neuerlichen Ausgleich (21:21) wieder. Ein Doppelschlag von Vuksa und Markovic brachte eine 23:21-Führung, die die Gäste aber erneut egalisierten (23:23 – 55. Min.).

 

In der „Crunchtime“ hatte der UHC dann aber den wesentlich längeren Atem: zunächst verwandelte Toby Auss einen Penalty, dann legte Kreisläufer Goran Vuksa vom Kreis nach und kurz darauf sorgte Kapitän Oliver Graninger mit einem herrlichen Kreuzeck für die 26:23-Führung (58. Min.). Den Gästen gelang es zwar nochmals heranzukommen, ein sehenswerter Hüftwurf von Kristof Gál besiegelte aber letztendlich die Niederlage der Thermenstädter. Schlussendlich feierte man mit 27:26 zwar einen knappen, aber durchaus verdienten Derbyerfolg und hat damit die Tuchfühlung zur Spitze gehalten.

 

Obwohl man insgesamt nicht an die starke Offensivleistung von Kärnten herankam, kann man dennoch von einer grundsoliden Vorstellung von Philipp Biber & Co. sprechen. Dass „Hexer“ Dubovecak zur Höchstform auflaufen wird, war zu erwarten. Dass man es so spannend machen würde, allerdings nicht.

 

Kommenden Samstag geht’s nun in die Steiermark zum punktegleichen Tabellenführer aus Leoben. Der HLA-Absteiger feierte in St. Pölten einen knappen 22:21-Erfolg und ist daheim sicherlich zu favorisieren. Nachdem aber Köflach bereits bewiesen hat, dass die Montanstädter daheim zu schlagen sind, wollen Graninger & Co. dies samstags ebenfalls versuchen……